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Der Wald ist einer der kostbarsten Schätze, die wir auf der Welt haben. Ihn zu schützen und Menschen für seinen Schutz zu begeistern ist eine Aufgabe, die uns täglich aufs Neue motiviert.

Ohne Zecken durch das Jahr!

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- Richtige Kleidung und Impfung schützen vor Krankheit
- Zecken auch im eigenen Garten unterwegs
 
Viele verbinden Zecken nur mit den warmen Monaten. Der Richtwert, dass Zecken ab Temperaturen über 7 Grad aktiv werden, gilt für unsere Breiten nicht mehr. In Deutschland wurden aktive Zecken auch in den Wintermonaten gefunden. Da sie Krankheiten übertragen, gibt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) deshalb Tipps, wie jeder ohne Zecken durch das Jahr kommen kann. Denn mit etwas Aufmerksamkeit kann man unbeschadet Natur und Wald genießen.
 

Waldzustandsbericht 2017 für Thüringen

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Am 15. Dezember stellte die Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Birgit Keller den Waldzustandsbericht 2017 für den Freistaat Thüringen vor.
 
„Die Ergebnisse des Thüringer Waldzustandsberichts 2017 zeigen, dass der Zustand unserer Wälder sich nach den schlechten Ergebnissen im Jahr 2016 stabilisiert hat. Die deutlichen Warnsignale bleiben aber bestehen“, sagte Ministerin Birgit Keller bei der Präsentation des Waldzustandsberichts in Erfurt. „Der Klimawandel setzt bereits jetzt und auch in Zukunft den Wald unter erheblichen Stress. Über alle forstlichen Maßnahmen zur Verbesserung des Waldzustandes hinaus bleibt die umweltpolitische Herausforderung für die ganze Gesellschaft bestehen: Wir müssen die Treibhausgase senken und die Schadstoffemissionen vermindern.“
 
 

250 Obstbäume am Pilgerweg

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Viele Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art wurden im Reformationsjahr bundesweit bereits begangen. In Thüringen möchten wir mit einer Pflanzung von 250 Obstbäumen auf einem Teilstück des Pilgerweges zwischen den Klöstern Loccum und Volkenroda, in unmittelbarer Nähe des Klosters Volkenroda, ein Zeichen für die Zukunft setzen.
 
Wir nehmen das Luther zugeschriebene Zitat: „Wenn ich wüsste, dass heute die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“ zum Anlass besonders alte Obstsorten zu pflanzen.
 
Am 15. November setzten der Regionalbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Propst Dr. Christian Stawenow, gemeinsam mit dem Landesvorstand der SDW Thüringen und der Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Birgit Keller, sowie weiteren Gästen die letzten 5 Bäume von insgesamt 250.
 
 

Ein stabiler Wald braucht Baumartenvielfalt

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- Modellprojekt „Waldumbau in den mittleren Hoch- und Kammlagen des Thüringer Waldes“
 
Vor dem Problem fehlender Samenbäume als Initiale für einen sukzessionalen Waldumbau über Naturverjüngung pflanzte die SDW im Jahr 2014 gemeinsam mit ThüringenForst und dem FFK Gotha die ersten 50 Bäume am Forstort Fallbäche in Oberhof.
 
Auf einer 3 ha großen Versuchsfläche im Schmücker Graben zwischen Großem Beerberg und Schneekopf, Thüringens höchsten Bergen, wurde mit einer zweiten von der SDW unterstützten Pflanzung von 25 Großbäumen, Rotbuche, Bergahorn und Eberesche, die Biodiversität in diesem Forstort gefestigt.
 
Am 08. November wurden von SDW und Vertretern von ThüringenForst sowie weiteren Gästen ein weiterer Beitrag für die Schaffung stabiler, leistungsfähiger Bergmischwälder für Gesellschaft und Natur in Zeiten des Klimawandels geleistet.
 

Nährgehölze für Oberhofer Bienen

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- Ohne Bienen keine biologische Vielfalt - ohne Bienenweide keine Bienen
 
Die SDW Thüringen unterstützt das Fortbestehen der Bienen mit der Pflanzung von Bienennährgehölzen im Oberhofer Forst – genauer gesagt an dem Schau- und Lehrbienenstand der Belegstelle Oberhof.
 
Am 08. November 2017 pflanzten Schüler der Grundschule „Friedrich Schiller“ gemeinsam mit Vorstandsmitgliedern der SDW Thüringen, Herrn Reps, der die Belegstelle betreut, und Vertretern von ThüringenForst 13 Bäume und 15 Sträucher als Bienenweide. Wildapfel, Weißdorn, Edelkastanie, Baumhasel, Waldhasel und Hunds- sowie Heckenrose werden die Fichten ersetzen, die im Umfeld des Lehrbienenstandes entnommen wurden.
 
 

Edelkastanie – Baum des Jahres 2018

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- Ökologisch wertvoll und für den Klimawandel geeignet
 
Die Edelkastanie (Castanea sativa), bekannter unter dem Namen Esskastanie, wird 2018 im Mittelpunkt vieler Aktionen stehen. Dies entschieden die Mitglieder des Kuratoriums Baum des Jahres heute in Berlin, indem sie sie zum Baum des Jahres kürten.
 

„Generation Selfie“ will Natur und Landwirtschaft entdecken

- Die Ergebnisse der Studie „Fokus Naturbildung“ räumen mit Vorurteilen auf
 
(Berlin/Düsseldorf, 19. Juli 2017) Die Natur ist uninteressant, das Landleben langweilig, die Jagd überflüssig und Bäume fällen schlecht für den Wald – diese Vorurteile über Ansichten der „Generation Selfie“ müssen dringend revidiert werden. Denn die neue Studie „Fokus Naturbildung“ zeichnet ein ganz anderes Bild: Kinder und Jugendliche fühlen sich wohl in der Natur, finden es spannend, sie auf eigene Faust zu entdecken und interessieren sich sehr für die Arbeit der Landwirte, Förster und Jäger. Allerdings kennen sie deren Aufgaben kaum, ebenso wenig wie die eigenen Möglichkeiten, Naturschutz zu betreiben. Außerschulische Lernangebote stellen eine große Chance dar, dies zu ändern.
 
Vor allem Freiheit (74 %) und Abenteuer (71 %), aber auch Stille (53 %) und Gesundheit (42 %) verbinden junge Menschen mit Natur. Dort suchen sie Spaß und Action sowie einen Ausgleich zum Schulalltag (je 74 %). Das sind zentrale Ergebnisse der Studie „Fokus Naturbildung“. Auftraggeber waren der Deutsche Jagdverband e.V. (DJV), der i.m.a – information.medien.agrar e.V. und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. (SDW).