Wie werden Bäume mit der Hitze fertig?

Weinbergen (18.07.2018)Die aktuelle Hitze und vor allem Trockenheit macht unseren Bäumen zu schaffen. Um mit den widrigen Umständen klar zu kommen, haben sie allerdings pfiffige Strategien entwickelt.
 
Wird die Wasserversorgung der Bäume schlechter, fällt der Druck, mit dem das Wasser von den Wurzeln in die Kronen transportiert wird, ab. Die Bäume muss also härter arbeiten, um das Wasser bis in die Blätter transportieren zu können. Ein erstes Anzeichen für diesen Druckabfall sind hängende Blätter. Um eine weitere Austrocknung und den damit verbundenen Druckabfall zu vermeiden, schließen die Bäume daraufhin die Spaltöffnungen (Stomata) ihrer Blätter. Sie verlieren dadurch weniger Wasser, können aber gleichzeitig auch nur weniger Kohlendioxid aufnehmen. Sie büßen damit also produktive Fotosyntheseleistungen, die sie für ihre Ernährung brauchen, ein.
 
Im nächsten Schritt werfen die Bäume Blätter und Früchte ab. Besonders empfindlich sind Birken, die dann alle Blätter abwerfen und ihre Transpiration damit um 95 Prozent verringern. Danach bekommen sie wieder schnell neue Blätter.
 
Untersuchungen aus dem Trockenjahr 2003 zeigen, dass bereits im August Nadelstreumengen viermal so hoch anfielen als in normalen Jahren. Bei Buchen wurde mit knapp einer Tonne pro Hektar etwa ein Drittel des gesamten Buchenlaubes abgeworfen.
 
Eichen, Weiden und Pappeln trennen sich im Notfall gleich von ganzen Ästen. Abgeworfen werden die untersten Seitenzweige eines Jahrestriebes. Dieses Phänomen nennen Botaniker Absprünge, auf die sich die Pflanzen gut vorbereiten. Bevor sie die Zweige abwerfen, haben sie in der Trennungszone Korkgewebe gebildet, so dass die Wunde bereits verheilt ist.
 
Eine weitere Reaktion auf Trockenheit ist verändertes Wachstum. Während der oberirdische Blätter-und Nadelzuwachs abnimmt, investieren die Bäume in neue Wurzeln, um die Wasseraufnahme zu verbessern.
 
Bleibt es weiterhin trocken, sinkt der Druck, mit dem das Wasser durch die Leitbahnen in die Kronen transportiert wird, weiter, und es bilden sich Gasblasen. Diese lassen die Wasserfäden reißen und hemmen damit den Wassertransport zusätzlich. Durch das Reißen der Wasserfäden schwingen die Gefäßwände ein paar Mal hin und her und erzeugen Töne, die man mit einem Stethoskop hören kann.
 
Gefährlich wird es für die Bäume, wenn die Wasserleitfähigkeit unter 40 Prozent sinkt. Ab diesem exakten Grenzwert stirbt der Baum, wie WissenschaftlerInnen des Max-Planck-Institutes in Jena erst kürzlich bei Untersuchungen an Fichten und Kiefern herausfanden.
 
In Wäldern leiden größere Bäume in Dürrezeiten mehr als jüngere, erstaunt im ersten Moment, ist aber das Ergebnis einer umfangreichen Untersuchung der Folgen von 40 Dürren in 38 verschiedenen Waldtypen. Ab einem Stammdurchmesser von 50 Zentimetern sank das Wachstum der Bäume in trockenen Zeiten überproportional ab und es erhöhte sich die Zahl der Bäume, die abstarben. Die Gründe sind vielfältig. Größere Bäume haben zwar mehr Wurzelmasse, aber diese reicht nicht immer in größere Tiefen. Außerdem sind ihre herausragenden Kronen mehr der Sonne ausgesetzt und sie müssen das Wasser entgegen der Schwerkraft in größere Höhen befördern.
 
Die Reaktionen auf die Trockenheit wirken sich noch im kommenden Jahr aus. Der Baum kann durch die verkürzte Vegetationszeit keine Reserven aufbauen. Flachwurzler, wie die Fichte auf ungeeigneten Standorten, haben meist noch zusätzlich mit Feinwurzelschäden zu kämpfen. Verkürzte Triebe, verringerte Blattmassen und eingeschränkter Zuwachs schwächen die Bäume für einige Zeit und machen sie anfälliger gegen Schädlinge und Witterungsstress.

Vorstand der SDW Thüringen neu gewählt

Weinbergen (11.06.2018). Herr Matthias Wierlacher ist am 09. Mai 2018 auf der Mitglieder- und Wahlversammlung des Thüringer Landesverbandes der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) in seinem Amt als Landesvorsitzender bestätigt worden, welches er seit 2004 bekleidet.
 
Ebenso bestätigt wurden Hans-Dieter Dörbaum und Herr Jörn Ripken als Stellvertretende Landesvorsitzende. In den erweiterten Vorstand wurden Frau Angelika Bergmann, Herr Christian Enders, Herr Martin Haberkorn, Herr Volker Gebhardt, Herr Raik Scheffler, Herr Markus Weisheit gewählt.
 
Herr Michael Willmann stellte sich nach langjähriger Mitarbeit im erweiterten Landesvorstand nicht wieder zu Wahl, sehr zum Bedauern aller Vorstandsmitglieder sowie der anwesenden Mitglieder unseres Landesverbandes.
 
Wir wünschen Herrn Michael Willmann für die Zukunft Gesundheit und weiterhin viel Freude an der Natur und freuen uns, dass er uns in seinem ehrenamtlichen Engagement als Vorsitzender der Ortsgruppe Suhl erhalten bleibt.

Edelkastanien für Erfurt

Weinbergen, den 25.04.2018. Seit mehreren Jahren forciert die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Thüringen e.V. (SDW) Pflanzungen zum „Internationalen Tag des Baumes“ in Erfurt. Sei es auf dem Gelände der Fuchsfarm oder im Grüngürtel der Landeshauptstadt.
 
Für 2018 wurde die Edelkastanie zum „Baum des Jahres“ ausgerufen, um auf diesen besonderen Baum verstärkt aufmerksam zu machen. Sie ist zwar in Thüringen nicht heimisch, aber an ausgewählten Standorten hat sie auch bei uns gute Chancen zu wachsen und zu gedeihen. Und Erfurt besitzt diesen Standortvorteil, den wir ausnutzen möchten.
 
Als Höhepunkt aller Pflanzungen in Thüringen setzt am 25. April der Landesvorsitzende der SDW Thüringen, Matthias Wierlacher, gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten Bodo Ramelow und dem Oberbürgermeister Andreas Bausewein, Vertretern des Vereins „Freunde der Bundesgartenschau Erfurt 2021 e.V. sowie weiteren Gästen zwei Edelkastanien (Castanea sativa) im Luisenpark.
 
Das Holz der Esskastanie ist mit dem der Robinie das dauerhafteste, das wir in Europa haben. Noch heute spielt es als Holz für Rebpfähle eine wichtige Rolle. Ebenso erlebt es eine Renaissance in der Möbelherstellung, bei der Lawinenverbauung im Bergwald und erzielt hohe Preise. Nicht zuletzt ihre Früchte machen sie zu einem beliebten Baum. Dank ihres hohen Stärkeanteils von 43 Prozent und aufgrund ihrer Glutenfreiheit ist die Esskastanie auch in diesem Bereich stark gefragt.

Waldpädagogik wird in Thüringen zum 6. Mal mit dem „ECKI“ honoriert

Weinbergen, 16. April 2018. Der Landesverband Thüringen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald lobt den Waldpädagogikpreis „ECKI“ zum sechsten Mal aus. Dieser wird im Oktober 2018 in Erfurt verliehen.
 
Bewerben können sich Akteure der Waldpädagogik, die in den Jahren 2016 und 2017 Natur-Projekte in Thüringen initiiert und umgesetzt haben. Als Wettbewerbsbeiträge sind sowohl die direkte waldpädagogische Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen, die Arbeit entsprechender Bildungseinrichtungen, besondere Bildungsangebote als auch die Herstellung von Lehr- oder Erlebnispfaden möglich. Eine aussagefähige Bewerbung mit Projektbeschreibung, Fotos und Presseresonanz ist wünschenswert.
 
Der Waldpädagogikpreis „ECKI“ ist mit 1.000 Euro Prämie für den Gewinner, sowie jeweils 500 und 250 Euro für die Zweit- und Drittplatzierten verbunden. Bewerbungen sind bis zum 15. August 2018 bei der Geschäftsstelle der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Thüringen e.V. in Weinbergen / OT Seebach einzureichen. Bisherige, nicht preisgekrönte Bewerber sind eingeladen, ihre fortgeschrittenen und eventuell zum Teil modifizierten Projekte ein weiteres Mal zu präsentieren.
 
Waldpädagogik ist ein Teil der Umwelterziehung und soll Kindern und allen Interessierten die Bedeutung des Waldes als natürliche Ressource und Lebensgrundlage vermitteln.
 
Die Naturentfremdung unserer Gesellschaft, vor allem von Kindern und Jugendlichen, hat in den letzten Jahrzehnten immer weiter zugenommen. Damit einher geht auch der Verlust an Wissen um die Bedeutung des Waldes als Lebensraum sowie die einfache Kenntnis von Pflanzen und Tieren.
 
Viele ehrenamtlich tätige Privatpersonen, Vereine oder hauptberufliche Waldpädagogen engagieren sich tatkräftig, beschreiten also einen Weg, dieser negativen Entwicklung entgegenzuwirken.
 
Dieses Engagement wollen wir mit dem Waldpädagogikpreis „ECKI" unterstützen, aber auch die Bedeutung der waldpädagogischen Bildungsarbeit Thüringenweit bekannt machen und Anreize für weitere Initiativen schaffen. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen.

Start des Wiederbewaldungsprojektes „Berlingerode“ auf Borkenkäferschadfläche

Weinbergen, den 10.04.2018. 60 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 der Staatlichen Regelschule „Lindenberg/Eichsfeld“ beteiligten sich anlässlich des „Internationalen Tag des Waldes“ an dem PEFC-Projekt zur Wiederbewaldung des Gemeindewaldes Berlingerode, dass in Kooperation mit unserem Landesverband ins Leben gerufen wurde. Ziel dabei war die Schaffung einer neuen Waldgeneration auf einer durch Käferbefall geschädigten Fläche.
 
Je 100 Rotbuchen, Weißtannen, Trauben-Eichen, sowie je 50 Berg- und Spitzahorn, Winterlinden, Vogelkirschen, 15 Gemeine Birnen und 10 Apfelbäume wurden von ihnen, unter fachkundiger Anleitung des zuständigen Revierförsters Raik Scheffler, am 10. April gemeinsam mit Dr. Düssel (SDW-Vorstandsmitglied), Sören Sterzik (Vorsitzender PEFC-Arbeitsgruppe Thüringen), Jörn Ripken (Vorstand ThüringenForst), Elger Kohlstedt (Leiter des Forstamtes Leinefelde), Gerald Schneider (stellv. Landrat des Eichsfeldkreises), Dr. Daniel Bertram (Bürgermeister von Berlinderode) in die Erde gesetzt.
 
Intention des Kooperationsprojektes zwischen PEFC und SDW, eingebunden in die waldpädagogische Arbeit, war es auf das Thema Wiederbewaldung nach Schadereignissen aufmerksam zu machen. Den Schülerinnen und Schülern wurde so auf praktische Art und Weise der Wald, seine nachhaltige Bewirtschaftung und die ökosystemaren Zusammenhänge in ihm vermittelt.
 
Durch die Schaffung von sichtbaren und dauernden Arbeitsergebnissen soll, neben der vorrangigen Stärkung der Naturverbundenheit, soziale Kompetenzen gestärkt und der Gemeinschaftssinn der Klasse entwickelt werden.

Es ist wieder soweit: Wir suchen Thüringens schönsten Baum des Jahres 2018

Und dieses Jahr dürfte das nicht so einfach werden. Die Edelkastanie (Castanea sativa), auch Esskastanie genannt, ist in Thüringen nicht heimisch. Aber sie ist bei uns durchaus zu finden an Standorten die ihren Anforderungen an Klima und Bodenbeschaffenheit entsprechen.
 
Wir sind uns sicher, dass es in Thüringen Edelkastanien gibt und rufen dazu auf sie uns zu melden.
 
Bei unserem Aufruf kann jeder Bürger eine Edelkastanie einreichen, die nach seinem subjektiven Empfinden die Schönste ist. Der Baum, oder auch Strauch, muss dabei nicht unbedingt Gardemaße aufweisen, auch eine besondere Wuchsform kann die Schönheit und Einzigartigkeit dieses Baumes bezeugen. Vorschläge mit Standortbeschreibung und Foto können bis zum 31.08.2018 an die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Landesverband Thüringen e.V., Landesgeschäftsstelle, Lindenhof 3, 99998 Weinbergen / OT Seebach oder per Email an info@sdw-thueringen.de eingesendet werden.

Ohne Zecken durch das Jahr!

  • Richtige Kleidung und Impfung schützen vor Krankheit
  • Zecken auch im eigenen Garten unterwegs
Weinbergen, 22.02.2018 Viele verbinden Zecken nur mit den warmen Monaten. Der Richtwert, dass Zecken ab Temperaturen über 7 Grad aktiv werden, gilt für unsere Breiten nicht mehr. In Deutschland wurden aktive Zecken auch in den Wintermonaten gefunden. Da sie Krankheiten übertragen, gibt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) deshalb Tipps, wie jeder ohne Zecken durch das Jahr kommen kann. Denn mit etwas Aufmerksamkeit kann man unbeschadet Natur und Wald genießen.
 
1. Aufenthaltsort der Zecke meiden
Wer auf den lichten und vegetationsarmen Waldwegen bleibt, reduziert den Zeckenkontakt erheblich. Vermeiden Sie Gebüsch, Unterholz oder hohe Gräser! Rasten Sie nicht am Waldrand, an Heuhaufen und im dichten Unterholz!
 
2. Tragen Sie geschlossene und helle Kleidung!
Die Haut sollte größtenteils bedeckt sein. Feste Schuhe oder Gummistiefel, lange Hosen und Oberteile mit langen Ärmeln machen es den Zecken schwer. Auf heller Kleidung erkennt man Zecken schneller.
 
3. Schützen Sie sich durch Zeckenschutzmittel!
Neben käuflichen Zeckenschutzmitteln gibt es auch Naturstoffe wie z.B. Lavendel- und Nelkenöl, die das Risiko eines Zeckenbefalls vermindern können. Lavendelöl sollte dafür auf Schuhe und Strümpfe geträufelt werden.
 
4. Suchen Sie nach dem Spaziergang Ihre Kleidung und Ihren Körper nach Zecken ab!
Während der Zeckensaison sollte nach einer Wanderung möglichst schnell die Kleidung und der ganzen Körper, besonders die Kniekehlen, Achselhöhlen und im Schritt abgesucht werden und Kleidungsstücke, vor allem Strümpfe, gewechselt werden. Zecken krabbeln auf der Kleidung und suchen nach freier Haut und warmen Körperstellen. Aber Vorsicht: Junge Zecken sind sehr klein (0,5 mm) und zwischen den Haaren nur schwer zu erkennen.
 
5. Besondere Regeln für das Entfernen
Je schneller man die Zecke vom Körper entfernt, desto geringer ist die Gefahr einer Infektion. Nie die Zecke mit Öl, Klebstoff oder Creme vor dem Entfernen ersticken, sondern die Zecke mit einer Zeckenzange, Zeckenschlinge, Zeckenkarte oder den Fingernägeln entfernen. Man packt die Zecke dabei an ihrem Saugrüssel unmittelbar an der Hautoberfläche und hebelt sie vorsichtig heraus. Ein Quetschen der Zecke muss vermieden werden, da sich sonst das Infektionsrisiko erhöht. Die Stichstelle sollte danach gewaschen und mit Alkohol desinfiziert werden.
 
6. Schützen Sie Ihre Haustiere!
Am besten schützen Sie die Tiere durch entsprechende Mittel aus der Apotheke oder vom Tierarzt. Wenn nicht, sollten Sie Ihren Hund oder Ihre Katze nach einem Aufenthalt im Freien unbedingt auf Zecken absuchen.
 
Wie sieht es im eigenen Garten aus?
Eine aktuelle Studie der Universität Hohenheim zeigt, dass Zecken auch unsere Gärten erobert haben. Ob naturnah oder sehr gepflegt, man findet sie in jedem Garten. Auch in waldentfernteren Gärten wurden Zecken gefunden. Vermutlich werden sie von Vögeln und anderen Wildtieren, aber auch von Haustieren dorthin verschleppt. Deshalb sollte man auf dem eigenen Grundstück so wenige Mäuse wie möglich dulden. Auch Gärten mit Komposthaufen sind ein Paradies für Mäuse. Benutzen Sie am besten geschlossene Kompostierbehälter!
 
FSME und Borreliose sind die beiden Haupterkrankungen, die durch Zecken übertragen werden.
Bei der Frühsommer-Hirnhautentzündung (FSME) infiziert man sich sofort nach dem Stich, da sich die Erreger der FSME in den Speicheldrüsen befinden. Gegen die Borreliose gibt es bislang keinen wirksamen Impfschutz.

250 Obstbäume am Pilgerweg

Weinbergen, 15. November 2017.2017 jährt sich die Reformation Martin Luthers zum 500. Mal – ein Ereignis, das in Deutschland und der Welt als Ausgangspunkt religiöser, sozialer, gesellschaftlicher und politischer Veränderungen gilt und eines der großen Ereignisse in der Weltgeschichte ist.
 
Viele Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art wurden im Reformationsjahr bundesweit bereits begangen. In Thüringen möchten wir mit einer Pflanzung von 250 Obstbäumen auf einem Teilstück des Pilgerweges zwischen den Klöstern Loccum und Volkenroda, in unmittelbarer Nähe des Klosters Volkenroda, ein Zeichen für die Zukunft setzen.
 
Wir nehmen das Luther zugeschriebene Zitat: „Wenn ich wüsste, dass heute die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“ zum Anlass besonders alte Obstsorten zu pflanzen.
 
Am 15. November setzten der Regionalbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Propst Dr. Christian Stawenow, gemeinsam mit dem Landesvorstand der SDW Thüringen und der Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Birgit Keller, sowie weiteren Gästen die letzten 5 Bäume von insgesamt 250.
 
75 Apfel-, 60 Birn-, 40 Süßkirsch-, 35 Sauerkirsch- und 40 Zwetschenbäume werden die Vielfalt, welche unsere Lebensgrundlage garantiert, in der vorherrschenden ausgeräumten Agrarlandschaft fördern. Alte Obstsorten sind in der modernen Agrarlandschaft nur noch äußerst selten anzutreffen. Sie stellen ein über Jahrhunderte selektiertes genetisches Potential dar. Unsere heutigen Sorten sind an die momentanen Verbraucherwünsche angepasst, genetisch jedoch verarmt. Pomologen schätzen, dass 1.500 alte Apfelsorten in Deutschland existieren. Immer wieder werden neue Sorten entdeckt. Mit dem Erhalt alter Obstsorten wollen wir die Vielfalt, die unsere Lebensgrundlage garantiert, fördern.

Ein stabiler Wald braucht Baumartenvielfalt

  • Modellprojekt „Waldumbau in den mittleren Hoch- und Kammlagen des Thüringer Waldes“
 
Weinbergen, 08. November 2017.„Um den Folgen des Klimawandels zu begegnen, sind in Thüringen Waldumbaumaßnahmen auf einer Fläche von mehr als 100.000 ha erforderlich. Hierbei sind insbesondere Belange der Forstwirtschaft, des Naturschutzes unddes Tourismuszu berücksichtigen. Dieser Prozess soll an herausragender Stelle beispielhaft gestaltetwerden. […]“ (Auszug aus der Koalitionsvereinbarung der regierenden Parteien in Thüringen aus dem Jahr 2009)
 
Vor diesem Hintergrund wurde von ThüringenForst ein Modellprojekt mit den Kernzielen artenreiche, strukturierte Bergmischwälder sowie ein stabiles Waldökosystem als Anpassung an den Klimawandel entwickelt. Ein waldbaulicher Schwerpunkt bildet dabei die Etablierung von Verjüngungsinitialen mit Großpflanzen im Bestand.
 
Vor dem Problem fehlender Samenbäume als Initiale für einen sukzessionalen Waldumbau über Naturverjüngung pflanzte die SDW im Jahr 2014 gemeinsam mit ThüringenForst und dem Forstlichen Forschungs- und Kompetenzzentrum Gotha die ersten 50 Bäume am Forstort Fallbäche in Oberhof.
 
Auf einer 3 ha großen Versuchsfläche im Schmücker Graben zwischen Großem Beerberg und Schneekopf, Thüringens höchsten Bergen, wurde mit einer zweiten von der SDW unterstützten Pflanzung von 25 Großbäumen, Rotbuche, Bergahorn und Eberesche, die Biodiversität in diesem Forstort gefestigt.
 
Am 08. November wurden von SDW und Vertretern von ThüringenForst sowie weiteren Gästen ein weiterer Beitrag für die Schaffung stabiler, leistungsfähiger Bergmischwälder für Gesellschaft und Natur in Zeiten des Klimawandels geleistet.

Nährgehölze für Oberhofer Bienen

  • Ohne Bienen keine biologische Vielfalt - ohne Bienenweide keine Bienen
 
Weinbergen, 08. November 2017.Die SDW Thüringen unterstützt das Fortbestehen der Bienen mit der Pflanzung von Bienennährgehölzen im Oberhofer Forst – genauer gesagt an dem Schau- und Lehrbienenstand der Belegstelle Oberhof.
 
Am 08. November 2017 pflanzten Schüler der Grundschule „Friedrich Schiller“ gemeinsam mit Vorstandsmitgliedern der SDW Thüringen, Herrn Reps, der die Belegstelle betreut, und Vertretern von ThüringenForst 13 Bäume und 15 Sträucher als Bienenweide. Wildapfel, Weißdorn, Edelkastanie, Baumhasel, Waldhasel und Hunds- sowie Heckenrose werden die Fichten ersetzen, die im Umfeld des Lehrbienenstandes entnommen wurden.
 
Naturnah bewirtschaftete Wälder sind an sich ein günstiger Lebensraum für Bienen. Jedoch müssen auch die Baumartenvielfalt und ein abwechslungsreicher Unterwuchs vorhanden sein, dass die Bienen, und natürlich auch andere Insekten, ausreichend Nahrung finden. Weitgehend uninteressant für Bienen sind dunkle und dichte Fichtenwälder (Kulturwald), da sie nur wenige, für Bienen unerlässliche Nährgehölze anbieten. Durch abrupte Übergänge zwischen Wald und Offenland fehlen vielerorts die blütenreichen Waldrandbereiche. Im Zuge einer naturgemäßen Waldbewirtschaftung gilt es also, Strukturen zu schaffen, die den Bienen günstige Lebensbedingungen bieten.
 
Bienen und auch viele wildlebende Insektenarten spielen durch die Blütenbestäubung eine wichtige Rolle bei der Sicherung unserer Nahrungsgrundlagen und der Bewahrung der biologischen Vielfalt. Sie leisten einen ausschlaggebenden Beitrag für den Erhalt unserer vielfältigen Kulturlandschaften.
 
Unter dem Begriff „Biologische Vielfalt" oder „Biodiversität" werden die genetische Vielfalt innerhalb einer Art, die Vielfalt an Arten insgesamt und die Vielfalt an Ökosystemen bzw. Lebensräumen auf unserer Erde zusammengefasst. Die Vielfalt einer funktionierenden Pflanzen- und Tierwelt ist eine bedeutende Voraussetzung zur Erhaltung eines funktionsfähigen Naturhaushaltes, der Lebensgrundlage auch für uns Menschen ist.
 
Wichtige Aufgaben in dieser vielfältigen Wechselwirkung übernehmen sowohl die Honigbiene als auch die wildlebenden Bienenarten und Insekten durch die Bestäubung, die bei den meisten Pflanzenarten Voraussetzung für den Fruchtansatz ist. Der Fruchtansatz selbst sichert den Vögeln und anderen Tieren eine vielseitige Nahrung.

Edelkastanie – Baum des Jahres 2018

Foto: © chocolat01 / pixelio
Weinbergen, 26. Oktober 2017.Die Edelkastanie (Castanea sativa), bekannter unter dem Namen Esskastanie, wird 2018 im Mittelpunkt vieler Aktionen stehen. Dies entschieden die Mitglieder des Kuratoriums Baum des Jahres heute in Berlin, indem sie sie zum Baum des Jahres kürten.
 
Geliebt wird sie vor allem wegen ihrer stärkereichen und glutenfreien Früchte, bekannt als Maronen. Sie ist nicht verwandt mit der Rosskastanie, sondern gehört zu den Buchengewächsen und wurde mindestens seit der Römerzeit in Deutschland kultiviert.
 
In Deutschland gibt es die größten Vorkommen im südwestdeutschen Raum in den klimatisch bevorzugten Weinbauregionen. Solitär oder in Gruppen in Parks und Gärten, Hainen und Wäldchen ist sie bundesweit zu finden.
 
Das Holz der Esskastanie ist mit dem der Robinie das dauerhafteste, das wir in Europa haben. Noch heute spielt es als Holz für Rebpfähle eine wichtige Rolle. Ebenso erlebt es eine Renaissance in der Möbelherstellung, bei der Lawinenverbauung im Bergwald und erzielt hohe Preise.
 
Im vergangenen Jahrhundert wurde die Esskastanie durch einen eingeschleppten Pilz vor allem in Südeuropa dezimiert. Durch erfolgreiche biologische Bekämpfung erholt sie sich deutlich. Die Edelkastanie wird in unseren Wäldern als klimatoleranter Baum in Zukunft eine deutlich größere Rolle spielen. Allerdings wird sie sich, als Art mit einem submediterranen Verbreitungsschwerpunkt, auch zukünftig auf Grund der Frostgefährdung kaum in Thüringen durchsetzen können.

Schönbrunn besitzt die schönste Fichte Thüringens

Foto: © SDW Thüringen
Schönbrunn besitzt die schönste Fichte Thüringens
 
(Weinbergen, 17.10.2017) Mit der Fichte wurde im Oktober letzten Jahres ein Baum von hoher kulturgeschichtlicher Bedeutung zum „Baum des Jahres 2017“ gewählt. Die einfachsten und gröbsten Gegenstände vom Kochlöffel bis zum Dachstuhl sind aus Fichte, aber auch die wertvollsten: Das Deckholz der berühmten Stradivari-Geigen (1648-1737) ist aus Fichtenholz mit besonders engen Jahrringen gefertigt. Für Cellos und Gitarren wird heute noch Fichte verwendet.
 
Jedoch ist die Fichte nicht unumstritten. Geschätzt als wichtigste Einkommensquelle der Forstwirtschaft wird sie von Befürwortern der Artenvielfalt geschmäht.
 
Thüringens schönste Fichte steht auf dem Gelände des Terrassenbades Schönbrunn und ist auf Grund ihres stattlichen Wuchses der perfekte Schattenspender im Sommer.
 
Den Einsendern der Fichte, die Eheleute Geisenhainer aus Schönbrunn, wurde am 16.10.2017 durch den Landesvorsitzenden der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Landesverband Thüringen e.V., Herrn Matthias Wierlacher, und der Geschäftsführerin der SDW Thüringen, Frau Birgit Luhn, als Anerkennung eine Urkunde und Sachpreise persönlich überreicht.
 
Auf den 2. Platz wählte die Jury eine Schlossbergfichte in Oberhof. Der 3. Platz wurde an eine Fichte in Suhl/Lauter vergeben.
 
Wir bedanken uns bei allen Einsendern für ihr Interesse und ihre Beteiligung am Aufruf.

Borkenkäferplage

Ideale Bedingungen für Massenvermehrung

Seit einiger Zeit haben die Borkenkäfer ideale Lebensbedingungen und haben sich stark vermehrt. Bereits der Herbst 2016 war sehr warm und nach dem milden Winter mit geringen Sterberaten schlüpften die ersten Käfer in diesem Jahr bereits im April. Bis zu drei Generationen konnten sich entwickeln. Zur Veranschaulichung: Ein Weibchen legt im Verlauf der Vegetationsperiode 100 bis 150 Eier ab. Rechnet man Verluste mit ein, so kann ein Käferweibchen in idealen Jahren mehr als 100.000 Nachkommen erzeugen.

„Generation Selfie“ will Natur und Landwirtschaft entdecken

- Die Ergebnisse der Studie „Fokus Naturbildung“ räumen mit Vorurteilen auf
 
(Berlin/Düsseldorf, 19. Juli 2017) Die Natur ist uninteressant, das Landleben langweilig, die Jagd überflüssig und Bäume fällen schlecht für den Wald – diese Vorurteile über Ansichten der „Generation Selfie“ müssen dringend revidiert werden. Denn die neue Studie „Fokus Naturbildung“ zeichnet ein ganz anderes Bild: Kinder und Jugendliche fühlen sich wohl in der Natur, finden es spannend, sie auf eigene Faust zu entdecken und interessieren sich sehr für die Arbeit der Landwirte, Förster und Jäger. Allerdings kennen sie deren Aufgaben kaum, ebenso wenig wie die eigenen Möglichkeiten, Naturschutz zu betreiben. Außerschulische Lernangebote stellen eine große Chance dar, dies zu ändern.
 
Vor allem Freiheit (74 %) und Abenteuer (71 %), aber auch Stille (53 %) und Gesundheit (42 %) verbinden junge Menschen mit Natur. Dort suchen sie Spaß und Action sowie einen Ausgleich zum Schulalltag (je 74 %). Das sind zentrale Ergebnisse der Studie „Fokus Naturbildung“. Auftraggeber waren der Deutsche Jagdverband e.V. (DJV), der i.m.a – information.medien.agrar e.V. und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. (SDW).

Tipps für die schönsten Wochen des Jahres!

  • Waldgebiete sehr beliebt
  • Wichtig: Kein Müll in die Natur, Rauchverbot und Zeckenschutz
 
Am 26. Juni beginnen in Thüringen die Sommerferien. Bei der Auswahl des Urlaubszieles spielt für viele Familien der Wald als Erholungsoase eine große Rolle. Nach Spazierengehen und Wandern lieben die Waldbesucher das Beobachten der Natur und das Sammeln von Pilzen und Beeren. Beliebte Ziele sind u. a. der Thüringer Wald, der Harz, die Buchenwälder des Hainich in Thüringen.
 
Damit der Wald unter dem Ansturm nicht leidet, hat unser Landesverband allgemeine aber wichtige Tipps unter www.sdw-thueringen.de, Rubrik Waldwissen / Verhalten im Wald, einen Waldknigge von A - Z zusammengestellt.

SOKO Wald in Bad Liebensteiner Regelschule

Wald ist einer der kostbarsten Schätze, die wir auf der Welt haben. Ihn zu schützen und Menschen für seinen Schutz zu begeistern, ist eine Aufgabe, die uns als Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) täglich aufs Neue motiviert.
 
Aus diesem Grund macht die SOKO „Wald“ am 21.06.2017 Station bei der 6. Klasse der Regelschule „Altensteiner Oberland“ in Bad Liebenstein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SDW wollen den Schülerinnen und Schülern zu einem größeren Verständnis für die Bedeutung des Waldes auf lokaler und globaler Ebene verhelfen.

Vorstand der SDW wieder komplett

Auf der Mitglieder- und Wahlversammlung des Thüringer Landesverbandes der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) am 13.05.2017 wurde Herr Jörn Ripken, Leiter des Thüringer Forstamtes Schmalkalden, als zweites Mitglied in den Geschäftsführenden Vorstandes gewählt. Er tritt die Nachfolge von Herrn Prof. Dr. Karl-Friedrich Thöne an, der 2016 unerwartet verstarb.

25. Waldjugendspiele in Thüringen

Heute beginnen die 25. Waldjugendspiele in Thüringen. Die Naturentfremdung unserer Gesellschaft, vor allem der Kinder und Jugendlichen, nehmen immer weiter zu. Damit einher geht der Verlust an Wissen um die Bedeutung des Waldes als Lebensgrundlage, sowie die einfachen Kenntnisse von Pflanzen und Tieren des Waldes.
 
Aus diesem Grund veranstaltet die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Thüringen e.V. gemeinsam mit ThüringenForst und dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport die Waldjugendspiele in Thüringen.
 
1993 nahmen 1.200 Schülerinnen und Schüler aus 60 Klassen an den ersten Waldjugendspielen teil, welche von den Thüringer Forstämtern Sachsenbrunn, Marktgölitz und Eisenach unter der Trägerschaft der SDW Thüringen ausgerichtet wurden. Heute werden die Waldjugendspiele in allen 24 Thüringer Forstämtern durchgeführt. Hier erleben ca. 8.000 Schülerinnen, Schüler und Kindergartenkinder jährlich einen interessanten und lehrreichen Tag im Wald.
 
Seit 1993 wurde mit den Waldjugendspielen in Thüringen der Wald für ca. 162.177 Kinder erleb- und erfahrbar gemacht.

SDW Thüringen pflanzt drei Schmalblatteschen in Erfurt zum Tag des Baumes

Der Landesverband Thüringen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW Thüringen) initiiert und unterstützt seit seiner Gründung 1990 Pflanzungen zum „Tag des Baumes“, um auf die Zunahme der Beanspruchung der Bäume und Wälder aufmerksam zu machen.
 
Als Höhepunkt aller Pflanzungen in Thüringen setzte am 26. April der stellvertretende Landesvorsitzende der SDW Thüringen, Hans-Dieter Dörbaum, gemeinsam mit dem ehrenamtlichen Beigeordneten Dietrich Hagemann und dem Amtsleiter des Gartenamtes von der Stadt Erfurt, Jens Kratzing, sowie der stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins „Freunde der Bundesgartenschau Erfurt 2021 e.V., Gudrun Gießler, drei Schmalblatteschen (Fraxinus angustifola ‚Raywood‘) am Löberwallgraben in der Stadt Erfurt.

Thüringens schönste Fichte gesucht

Für das Jahr 2017 ruft der Landesverband Thüringen alle Freunde des Waldes dazu auf die schönste Fichte in Wald, Feld und Flur zu suchen. Es kann wieder jeder Bürger eine Fichte einreichen, die nach seinem subjektiven Empfinden die Schönste ist. Der Baum muss dabei nicht unbedingt Gardemaße aufweisen, auch eine besondere Wuchsform kann die Schönheit und Einzigartigkeit dieses Baumes bezeugen.
 
Vorschläge mit Standortbeschreibung und Foto können bis zum 02.09.2017 an die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Landesverband Thüringen e.V., Landesgeschäftsstelle, Lindenhof 3, 99998 Weinbergen / OT Seebach oder per Email an info@sdw-thueringen.de eingesendet werden.
 
Die Auswertung erfolgt im September 2017. (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.) Die aussagekräftigsten Einsendungen werden auch dieses Jahr wieder mit Sachpreisen prämiert.

„Baum der Hoffnung“ für Mühlhausen

Um auf den „Tag der Kriminalitätsopfer“, der jährlich am 22. März begangen wird, aufmerksam zu machen, pflanzt der Kreisverband Unstrut-Hainich der SDW Thüringen, vertreten durch Martin Haberkorn, am 12.04.2017 gemeinsam mit Ronald Haase und Rechtsanwalt Thomas Rotzal von der Außenstelle des Weissen Rings im Unstrut-Hainich-Kreis sowie der Bürgermeisterin Beate Sill einen „Baum der Hoffnung“.
 
Die Zerr-Eiche (Quercus cerris) bekommt ihren Platz an zentraler Stelle bei den Bushaltestellen des Bahnhofes in Mühlhausen.

 

SDW Thüringen pflanzt in Zella-Mehlis

Zu einer der größten und erfolgreichsten Mitmachaktionen im Naturschutz hat sich der „Tag des Baumes“ entwickelt. Ob ein Parkbaum, ein Alleebaum oder Setzlinge in einer Aufforstungsfläche gepflanzt werden, immer wird damit ein Zeichen für die Zukunft gesetzt. Jeweils am 25. April wird der Festtag für den Baum von der Schutz-gemeinschaft Deutscher Wald (SDW) in Zusammenarbeit mit Städten, Forstämtern und Kommunen begangen.
 
Der Landesverband Thüringen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW Thüringen) initiiert und unterstützt seit seiner Gründung 1990 Pflanzungen zum „Tag des Baumes“, um auf die Zunahme der Beanspruchung der Bäume und Wälder aufmerksam zu machen.
 
In der Stadt Zella-Mehlis pflanzen von der SDW Thüringen der Vorsitzende des Ortsverbandes Suhl, Michael Willmann, die Landesgeschäftsführerin, Birgit Luhn, gemeinsam mit dem Bürgermeister, Richard Rossel, zwei Sommerlinden, zwei Haselnusssträucher sowie zwei Schwarze Holunder.

Informieren, aufrütteln, motivieren

Die Schülerinnen und Schüler von vier Thüringer Schulen erleben, auf Initiative der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Thüringen e.V., die Germanwatch Klimaexpedition.
 
Stationen der Klimaexpedition in Thüringen sind:
 
27.03.2017         Staatl. Regelschule Unstruttal Mühlhausen
29.03.2017         Edith-Stein-Schule Erfurt
30.03.2017         Staatl. Gemeinschaftsschule Tonna
31.03.2017         Staatl. Regelschule Mihla
 
Bei der Klimaexpedition werden die Schülerinnen und Schüler in 90-minütigen interaktiven Präsentationen über die Folgen der menschlichen Aktivitäten auf der Erde mittels Live-Satellitenbildern informiert. Im Vergleich von Live- und archivierten Satellitenbildern werden insbesondere die Folgen des Klimawandels sichtbar gemacht.

Grüne Lunge gestärkt

Nachdem unser Landesverband im Jahr 2015 die Stadt Thamsbrück mit der Bereitstellung von 15 Winterlinden für den Ersatz des überalterten Baumbestandes der Stadt unterstützt hat, wurden 2016 an vier weiteren Standorten insgesamt 24 Bäume, wie Winterlinde, Hainbuche aber auch verschiedene Obstbäume, gepflanzt.

Schon wieder Zeckenzeit

Mit steigenden Temperaturen sind die kleinen Plagegeister, die Zecken, wieder unterwegs. Mit etwas Aufmerksamkeit kann man jedoch unbeschadet Natur und Wald genießen. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) hat Tipps, wie sie ohne Zecken durch das Jahr kommen.

Pflanzprojekt „Ein Kind – Ein Baum“ wird auch 2017 fortgeführt

Seit 1992 organisieren wir unter dem Motto „Ein Kind – Ein Baum“ alljährlich an Thüringer Schulen, in Kindergärten, Förderzentren oder anderen pädogogischen Einrichtungen, gleich welchem Träger sie angehören, gemeinsame Pflanzaktionen. In den zurückliegenden Jahren entstanden durch das Engagement der SDW Thüringen „Grüne Klassenzimmer“, freiwachsende Blütenhecken, Streuobstwiesen oder Arboreten als neuer Lebensraum für Insekten, Vögel und Kleinsäugetiere.
 
Auch in diesem Jahr führt die SDW Thüringen dieses Pflanzprojekt weiter fort. Von Altenburg bis Geisa und von Nordhausen bis Sonneberg werden in den nächsten Monaten auf dem Außengelände von Schulen und Kindergärten einheimische Bäume, Sträucher oder eine Hecke eingepflanzt.

Die Fichte – eine vielseitige Heilpflanze

Gerade stand die Fichte noch schön geschmückt in vielen Wohnzimmern, schon imponiert sie mit ihren Heilkräften: Besonders die frischen Triebe der Fichte im Frühjahr haben es in sich, aber auch die übrigen Nadeln und das Harz haben etwas zu bieten.

Blühendes Glück - Barbarazweige

Zwischen Tannengrün und kahlen Ästen sind frische Blüten im Winter eine Augenweide. Wer rechtzeitig am 4. Dezember zum Barbaratag Zweige von Frühjahrsblühern in sein Zimmer holt, wird sich pünktlich zu Weihnachten daran erfreuen. Diese alte, fast vergessene Weihnachtstradition muss jedoch richtig geplant werden, damit das Blütenwunder genau zu den Weihnachtstagen stattfindet. Denn wer es schafft, dass die Blüten an den Weihnachtstagen aufgehen, wird im nächsten Jahr eine „große Portion Glück“ haben.

16 Thüringer Schullandheime pflanzen Vielfalt

Viele Thüringer Schullandheime beteiligen sich am Donnerstag dem 03.11.2016 um 10:00 Uhr an der zweiten Synchronbaumpflanzung unter dem Motto „Schullandheime pflanzen Vielfalt für Thüringen“. Besonders für die Kinder wird es in unserer schnelllebigen Zeit etwas Besonderes sein, etwas zu tun, dessen Ergebnisse man nicht nach einigen Tagen, sondern erst nach Jahren oder Jahrzehnten sehen kann. Wer einen Baum pflanzt, tut etwas für die Zukunft seiner Region und für nachfolgende Generationen.

Ebereschen-Allee im Fichtenwald

Im kulturbestimmten Fichtenforst Oberhofs wurde am 27.Oktober durch die SDW Thüringen, Vertretern des Forstamtes und der Stadt eine Ebereschen-Allee gepflanzt. Anlass war der „Tag der Alleen“ am 20. Oktober.

Verleihung des Waldpädagogikpreises „ECKI“ 2016 an die Preisträger

In einem kleinen feierlichen Festakt verlieh heute der Landesvorsitzende der SDW Thüringen Matthias Wierlacher in Erfurt dem Verein Freunde und Förderer der Erfurter Fuchsfarm e.V. den 1. Preis, der mit 1.000 Euro dotiert ist. Den Preis erhält der Verein für das Umwelttheaterstück „Talking Wood - Der Wald spricht“, ein Mix aus Clownspiel und Interaktion mit dem Publikum. Zusätzliche Charaktere sind die Erzählbeere und ihre Freunde, die ihre Welt – die Natur – erklären. Die Darsteller aktivieren Herz, Geist und Körper der Kinder und mobilisieren ihren Gestaltungswillen. ...

MEDIEN-INFORMATION 07/2016 - Naturdenkmal „Linde an der Ullaer Marke“ ist der schönste Baum des Jahres Thüringens

Thüringens schönste Winterlinde steht in der Flur Hopfgarten und ist schon auf Grund ihrer Höhe (ca. 27 m), des Umfangs (4,80 m) und der weitverzweigten und ausladenden Krone ein außergewöhnliches Exemplar. 1990 wurde die Winterlinde unter dem Namen „Linde an der Ullaer Marke“ als Naturdenkmal unter Schutz gestellt.

Am 13. September 2016 wurde dem Einsender der Winterlinde, Robert Frohwein, Leiter des Reviers Egstedt im Forstamtsbereich Erfurt-Willrode, durch den Landesvorsitzenden der SDW Thüringen, Matthias Wierlacher, und der Geschäftsführerin Birgit Luhn als Anerkennung Sachpreise persönlich überreicht.

MEDIEN-INFORMATION 06/2016 - Volle Pracht beim Baum des Jahres

Der diesjährige Baum des Jahres, die Winterlinde, rückt in den nächsten Wochen nochmal in das Interesse der Naturfreunde. Mit der Lindenblüte kann man den prämierten Baum des Jahres bereits von der Ferne durch seine üppige und gelbliche Blüte erkennen. Steht man unter dem Baum, schwelgt man in seiner lieblichen Duftwolke. Die intensiv duftende gelblich-weiße Blüte der Winterlinde erscheint Ende Juni bis Mitte Juli. Die Linden, die bereits jetzt blühen, sind Sommerlinden. Beide Lindenarten unterscheiden sich  nur in Feinheiten voneinander.

MEDIEN-INFORMATION 05/2016 - Vorstand der SDW Thüringen wieder im Amt bestätigt

Herr Matthias Wierlacher ist am 28. Mai 2016 auf der Mitglieder- und Wahlversammlung des Thüringer Landesverbandes der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) in seinem Amt als Landesvorsitzender bestätigt worden, welches er seit 2004 bekleidet.

Ebenso bestätigt wurden Herr Prof. Dr. Karl-Friedrich Thöne und Herr Hans-Dieter Dörbaum als Stellvertretende Landesvorsitzende. In den erweiterten Vorstand wurden Frau Angelika Bergmann, Herr Christian Enders, Herr Martin Haberkorn, Herr Volker Gebhardt, Herr Raik Scheffler, Herr Markus Weisheit und Herr Michael Willmann gewählt.

Der Landesverband Thüringen der SDW wurde am 14. November 1990 gegründet. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald ist eine unabhängige, nichtstaatliche und überwiegend auf ehrenamtliche Tätigkeit gestützte Organisation. Der Schwerpunkt ihrer Aufgaben liegt in einer objektiven, sachlichen und umfassenden Öffentlichkeitsarbeit. Die Schutzgemeinschaft hat es sich auch in Thüringen zur Aufgabe gemacht, den Wald und seine vielfältigen Funktionen zu schützen und für die kommenden Generationen zu erhalten.

MEDIEN-INFORMATION 04/2016 - SDW Thüringen pflanzt mit MP Ramelow zwei Winterlinden in Erfurt zum Tag des Baumes

Als Höhepunkt aller Pflanzungen in Thüringen setzte am 26. April der Ministerpräsident Bodo Ramelow gemeinsam mit dem Landesvorsitzenden der SDW Thüringen, Matthias Wierlacher, und von der Stadt Erfurt die Bürgermeisterin Tamara Thierbach sowie dem Vorsitzenden des Vereins „Freunde der Bundesgartenschau Erfurt 2021 e.V., Dieter Bauhaus, zwei Winterlinden, den „Baum des Jahres“ 2016, im Luisenpark, einer Erholungsoase inmitten der Stadt Erfurt.

Medienmitteilung 03/2016 - Pflanzaktion „Ein Kind – Ein Baum“

Eine besonders gute Möglichkeit zu einer frühen und vielseitigen Na-turbegegnung bietet dabei das Außengelände von Kindergärten und Schulen. Deshalb organisieren wir als Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Landesverband Thüringen e.V. (SDW Thüringen) seit 1992 als Projekt unserer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit unter dem Motto „Ein Kind – Ein Baum“ alljährlich an Thüringer Schulen, in Kindergärten, Förderzentren oder anderen pädogogischen Einrichtungen, gleich welchem Träger sie angehören, gemeinsame Pflanzaktionen. In den zurückliegenden Jahren entstanden durch das Engagement der SDW Thüringen „Grüne Klassen-zimmer“, freiwachsende Blütenhecken, Streuobstwiesen oder Arboreten als neuer Lebensraum für Insekten, Vögel und Kleinsäugetiere. Auf diese Art und Weise wurden mehr als 44.000 einheimische Gehölze gepflanzt.

Medienmitteilung 02/2016 - Waldpädagogik wird in Thüringen zum 5. Mal mit dem „ECKI“ honoriert

Der Landesverband Thüringen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald lobt den Waldpädagogikpreis „ECKI“ zum fünften Mal aus. Dieser wird im Oktober 2016 in Erfurt verliehen.

MEDIEN-INFORMATION 01/2016 - Thüringens schönste Winterlinde gesucht

Mit der Winterlinde (Tilia cordata) wurde am 16.10.2015 ein sehr anpassungsfähiger Laubbaum zum „Baum des Jahres 2016 gewählt.
 
Für das Jahr 2016 ruft der Landesverband Thüringen alle Freunde des Waldes dazu auf die schönste Winterlinde in Wald, Feld und Flur zu suchen.
 
Es kann wieder jeder Bürger eine Winterlinde einreichen, die nach seinem subjektiven Empfinden die Schönste ist. Der Baum muss dabei nicht unbedingt Gardemaße aufweisen, auch eine besondere Wuchsform kann die Schönheit und Einzigartigkeit dieses Baumes bezeugen.

Thamsbrück bleibt „grün“

Am Mittwoch, den 16.12.2015, wurden mit einem symbolischen Spatenstich durch Björn Goldmann, Ortsteilbürgermeister von Thamsbrück, und Birgit Luhn, Geschäftsführerin der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Thüringen e.V. (SDW), die am Ortseingang von Thamsbrück, rund um den Markt sowie an der Straße „Unterm Königsplatz“ gepflanzten 15 Winterlinden (Tilia cordata ‚Rancho’) öffentlich übergeben.

Straßenbegleitgrün für den Landkreis Greiz

Am Mittwoch, den 18.11.2015, wurde an der Kreisstraße 115 zwischen Kauern und Kaimberg das vorhandene Straßenbegleitgrün mit 18 Hainbuchen ergänzt.
 
Mit einem symbolischen Spatenstich wurde durch die Landesgeschäftsführerin der SDW Thüringen, Birgit Luhn, dem Leiter der Abteilung II, Kreisentwicklung, Wirtschaft und Fremdenverkehr, im Landratsamt Greiz, Jochen Eidner, und der Bürgermeisterin der Gemeinde Kauern, Ingrid Amm, die Pflanzung abgeschlossen.

In Oberhof wird die 5. Wald-Allee gepflanzt

Am 05. November 2015 pflanzt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Thüringen e.V. (SDW), auf Initiative ihres Ortsverbandes Oberhof, in Zusammenarbeit mit dem ansässigen Forstamt, am Sattelbach mit Oberhofer Kindern eine Allee als Beitrag für die Zukunft.
 
Alleen verbinden Wege und Menschen seit dem 17. Jahrhundert auf ihrer kulturellen und ökologischen Zeitreise. Sie bereichern nicht nur auf wunderschöne Art unsere Kulturlandschaft, sie sind auch wichtige umweltschützende Nischen.

Straße „Nach Feierabend“ wird wieder grün

Am 20. Oktober 2015, dem Tag der Alleen, pflanzte die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Thüringen e.V. (SDW), vertreten durch die Vorstandsmitglieder Hans-Dieter Dörbaum und Martin Haberkorn, gemeinsam mit dem Leiter des Fachbereichs Grün- und Verkehrsflächen der Stadt Mühlhausen, Holger Neid, in der Straße „Nach Feierabend“ 12 Papierbirken.
 
Mit dem Setzen der Birken soll die Bepflanzung des Straßenzugs wiederhergestellt werden, nachdem viele Bäume der Erstbepflanzung ihren Altershöhepunkt überschritten hatten und gefällt werden mussten.

Winterlinde – Baum des Jahres 2016

Die Winterlinde ist der Baum des Jahres 2016. Um sie ranken sich viele Lieder, Gedichte und Geschichten. Als Hof- und Dorflinde ist sie ein beliebter Baum bei den Deutschen und die Bienen lieben sie wegen des Nektars. Lindenblüten werden als Tee und Arzneimittel verwendet. Und auch im Wald wird der neue Baum des Jahres in den letzten Jahren wieder vermehrt angebaut.

Feldahorn im Wachenbrunner Wald (Themar) ist der schönste „Baum des Jahres“ 2015 Thüringens

Der zum „schönste Feldahorn Thüringens“ gewählte Baum im Wachenbrunner Wald, Forstort Geheg,jedoch konnte sich gegenüber anderen Bäumen sehr gut durchsetzen. Mit einem Brusthöhenumfang vom 1,80 m und einer Höhe von ca. 25 m und einer geraden Wuchsform überzeugte er die Jury und stellt nach deren Dafürhalten ein außerordentliches Exemplar eines Feldahorns im Wald dar.

Thüringens schönster Feldahorn gesucht

02.07.2015 - Für das Jahr 2015 ruft der Landesverband Thüringen alle Freunde des Waldes dazu auf den schönsten Feldahorn in Wald, Feld und Flur zu suchen.

SDW Thüringen pflanzt mit Ministerin Siegesmund und Jenaer Kindern

Am Freitag, den 05.06., pflanzten zum Abschluss der Frühjahrpflanzung in der integrativen Kindertagesstätte „Abenteuerland“ in Jena der Landesvorsitzende der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) in Thüringen, Matthias Wierlacher, die Thüringer Ministerin für Umwelt, Energie und Naturschutz, Anja Siegesmund, und der Vorstandsvorsitzende des AWO-Kreisverbandes Jena-Weimar e.V. , Frank Albrecht, gemeinsam mit Kindern einen Apfelbaum. Bereits vor einigen Tagen wurden im Rahmen des Projektes „Ein Kind – Ein Baum“ gemeinsam mit Eltern und Kindern 14 verschiedene Beerensträucher für eine buntgemischte Naschhecke sowie ein Feldahorn, der Baum des Jahres 2015, in die Erde gesetzt.

SDW Thüringen pflanzt zum 25-jährigen Bestehen Obstbäume

Als Dank und in Erinnerung an das 25-jährige Bestehen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald in Thüringen wurden im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung vom Landesvorstand gemeinsam mit Mitgliedern und Gästen: Staatssekretär des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz Herr Olaf Möller; Staatssekretär des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft Herr Dr. Klaus Sühl und SDW-Bundesgeschäftsführer Herr Christoph Rullmann drei regionale Apfelbäume in der Nähe des Forstamtes Erfurt - Willrode auf einer Streuobstwiese gesetzt.

SDW Thüringen engagiert sich für den Erhalt von Straßenbegleitgrün im Landkreis Greiz

29.04.2015 - Nach Fällung alter Bäume aus Gründen der Verkehrssicherheit pflanzt der SDW-Landesvorstand gemeinsam mit Vertretern des Landratsamtes Greiz und der Gemeinde Langenwetzendorf 30 Kirschbäume zur Vervollständigung einer Baumreihe als Straßenbegleitgrün, anlässlich des „Tag des Baumes“, zwischen Daßlitz und Nitschareuth.

Ministerpräsident pflanzt am Löberwallgraben zum „Tag des Baumes“

28.04.2015 - Als Höhepunkt aller Pflanzungen zum "Tag des Baumes" in Thüringen setzte am 28. April der Ministerpräsident Bodo Ramelow gemeinsam mit dem Landesvorsitzenden der SDW Thüringen, Matthias Wierlacher, den Vorstandsmitgliedern, Dr. Volker Düssel, Volker Gebhardt, Angelika Bergmann und von der Stadt Erfurt der Beigeordneten Kathrin Hoyer sowie dem Vorsitzenden des Vereins „Freunde der Bundesgartenschau Erfurt 2021 e.V., Dr. Rüdiger Kirsten, drei Feldahorn, den „Baum des Jahres“ 2015, am Löberwallgraben, einer der beliebten Grünanlagen, in Erfurt.

Kinder pflanzen mit SDW Thüringen die 4. Allee in Oberhof

23.04.2015 - Auf Initiative des Ortsverbandes Oberhof der SDW Thüringen, in Zusammenarbeit mit dem ansässigen Forstamt, wurden am 23. April 2015 in unmittelbarer Nähe der waldpädagogisch genutzten Blockhütte des Forstamtes mit Oberhofer Kindern eine Allee als Beitrag für die Zukunft gepflanzt.

Thüringens schönster Feldahorn gesucht

23.03.2015 - Für das Jahr 2015 ruft der Landesverband Thüringen alle Freunde des Waldes dazu auf den schönsten Feldahorn in Wald, Feld und Flur zu suchen.