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| Fr 06.11.2009 |
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Vor der Haustür auf Entdeckung gehen - Artikel TLZ 04.11.2009 |
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Am Kleinen Katzenberg bei Töttleben kann Schulwald nun wachsen - 4000 Bäume und Sträucher kommen in die Erde
Töttleben. (tlz) Hainbuche, Feldahorn, Haselstrauch, Wildbirne, Liguster und Vogelkirsche - der Baum des Jahres 2010 - sowie etliche andere einheimische Bäume und Sträucher wurden gestern auf dem Gelände des künftigen Schulwaldes der Regelschule Kerspleben am Kleinen Katzenberg bei Töttleben gepflanzt. In etlichen Pflanzlöchern stand zwar noch das Wasser vom Dauerregen der Nacht, doch kamen am Vormittag bloß noch ein paar Tropfen vom Himmel.
1500 von insgesamt 4000 Pflänzchen kamen in die Erde. Es handelt sich um ein gemeinsames Projekt der Schule, der Stadt und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, die die Bäumchen im Wert von 4000 Euro spendierte. Für die logistische Vorbereitung sorgten die Ämter der Stadtverwaltung. Die Gehölzpflanzungen sind gleichzeitig Ausgleichsmaßnahme für den Windpark in der Nachbarschaft.
Als Paten des Schulwaldes können die Kersplebener Regelschüler künftig beim Pflegen und Schützen helfen sowie den wachsenden Wald im Verlauf der Jahreszeitenerforschen, erkunden und entdecken. Eine Gruppe von Acht- bis Zehntklässlern packte bereits tatkräftig mit an. Vom Schulwald, quasi vor der Haustür, sollen aber auch alle anderen Jahrgänge und die künftigen Schülergenerationen profitieren.
Ein Zaun schützt die jungen Pflanzen davor, als Naschwerk für Rehe zu enden. Errichtet wurde er bereits im Sommer - von Stadtverwaltung und Bundeswehr. Um alle 4000 Bäume in diesen Tagen in die Erde zu bringen, engagieren sich neben den Acht- bis Zehntklässlern der Regelschule Kerspleben auch Kirmesverein und Jäger von Töttleben. Seitens der Stadt waren Lehrlinge des Garten- und Friedhofsamtes sowie Mitarbeiter des Umweltamtes aktiv. Letztere übernehmen auch die Hauptarbeit bei der Pflege des Schulwaldes.
Weil der Projektstart nicht nur Arbeit bedeutete, sondern auch ein festlicher Anlass war, griffen am gestrigen Morgen auch Uwe Spangenberg, der Beigeordnete für Stadtentwicklung und Umwelt, sowie der Landesvorsitzende der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Matthias Wierlacher, mit zu den Spaten.
Von Lydia Werner
(Quelle: TLZ, 04.11.2009)
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