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| Fr 23.10.2009 |
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Freundlicher Begleiter des Menschen - Artikel TA 21.10.2009 |
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Die Vogelkirsche ist der Baum des Jahres 2010. Die Stiftung "Menschen für Bäume" würdigt bei der Ernennung vor allem, sie sei seit Jahrtausenden ein treuer Begleiter des Menschen und erfreue das ganze Jahr.
ERFURT/BERLIN. Prächtig sieht sie aus, die Vogelkirsche, wenn sie derzeit in leuchtendem Orange oder Feuerrot des Herbstlaubes die Landschaft ziert. Ein Blickfang ist sie auch im Frühling, wenn sie in voller Blüte steht. Bis zu einer Million Blüten können sich dann in der Krone eines solch ausgewachsenen Baumes befinden. Für Insekten ist sie eine der wichtigsten Nektarquellen. Die Biologen schätzen die Inhaltsstoffe der Vogelkirsche sehr. Schließlich: Sie ist die Urform der Süßkirsche.
Für Laien ist der Baum, den einst die Römer in Mitteleuropa einführten, oft nur schwer von der Kulturkirsche zu unterscheiden. Ihre Früchte sind klein, oft nur einen Zentimeter dick. Deutlich unterscheidet sich auch der Stamm der Vogelkirsche von der Kulturkirsche. Meist findet man die Vogelkirschbäume an Waldrändern oder der freien Landschaft, nur selten im Wald, denn sie braucht viel Licht. Im Freistaat siedelt sie vor allem im Thüringer Becken und im Hügelland, oberhalb von 600 Metern jedoch kaum, erklärt Wolfgang Arenhövel, Abteilungsleiter Waldbau im Landwirtschaftsministerium. Laut seinen Schätzungen kommen 120 Hektar zusammen, auf denen in Thüringen Vogelkirschen stehen. Im Wald können sie bis zu 30 Meter, in der freien Landschaft bis zu 20 Meter hoch werden.
21.10.2009 Von Angelika REISER-FISCHER
(Quelle: www.thueringer-allgemeine.de)
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