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| Mi 15.07.2009 |
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Verliebtes Rehwild unterwegs - PI des Bundesverbandes der SDW |
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Kann jedem passieren
Wildunfälle sind das ganze Jahr über eine große Gefahr. "Es kann jeden Autofahrer treffen unabhängig von der Erfahrung und dem Fahrkönnen ", erläutert die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) in Bonn, "in den Sommermonaten läuft das verliebte Rehwild besonders sorglos über die Straßen. Auf der Suche nach einem Partner überqueren sie nicht nur in der Dämmerung, sondern auch tagsüber verstärkt die Straßen".
Ganzjährig eine Gefahr
Für keine der bislang angewandten Maßnahmen wie Duftbarrieren, oder akustische und optische Reflektoren konnte in den Untersuchungen eine wirksame Reduzierung der Unfallzahlen festgestellt werden.
Ca. 30 Tote, 3000 Verletzte
Besonders gefährlich für die Autofahrer sind abwechslungsreiche Landschaften mit Wiesen, Feldern und Wald, aber auch geschlossene Wälder. Pro Jahr sterben bei Wildunfällen ca. 30 Menschen und über 3000 werden verletzt. Ca. 12% des jährlichen Abschusses von Wild fallen in Baden-Württemberg dem Straßenverkehr zum Opfer.
Schutz vor Wildunfällen
Um einen Wildunfall zu verhindern, raten Experten zu langsameren Fahren und einer erhöhten Aufmerksamkeit vor allem auf die Straßenränder. Ist Wild auf der Fahrbahn, hilft nur noch bremsen und hupen.
Nicht immer zahlt die Teilkasko
Kommt es zu einem Unfall, muss dieser der Polizei mitgeteilt werden.
Der Schaden am Fahrzeug ist ein Unfallschaden, der bei Haarwild (Reh, Fuchs, Wildschwein oder Hase) im Regelfall in der Teilkasko versichert ist. Schäden, die durch Federwild verursacht werden, sind zumeist nicht versichert. Schäden, die durch ein Ausweichmanöver am Fahrzeug entstehen, sind nur dann versichert, wenn damit schwerere Beschädigungen am Fahrzeug verhindert wurden. Schäden, die durch Ausweichmanöver gegenüber kleinen Tieren entstehen, fallen nicht in den Teilkaskoschutz, auch dann nicht, wenn das Ausweichmanöver aus einer Schreckreaktion oder einem ungesteuerten Reflex heraus erfolgte.
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