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| Schützend aktiv. |
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Seit 1990 sind wir in Thüringen als eigenständiger Landesverband tätig, um die einzigartige, waldreiche Kulturlandschaft Thüringens zu bewahren. Unsere Aktivitäten sind eng verknüpft mit denen anderer Landesverbände.
Wir beteiligen uns bundes- und landesweit an Anhörungen und Stellungnahmen, um umweltpolitische Prozesse, z.B. Verkehrsprojekte, entscheidend mitzugestalten.
Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter sind in Naturschutzbeiräten auf Landes- und Landkreisebene tätig und bringen dort vielfältige Anregungen zum Schutz des Ökosystems Wald ein.
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Aufrufe
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Aufruf zur Bewerbung für eine Pflanzung "Bäume des Jahres" |
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| 21.03.2005 |
Aus Anlass des diesjährigen "Tages des Waldes" und des 15. Jahrestages der Gründung des Landesverbandes Thüringen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald soll eine Pflanzung mit den bisher ausgerufenen Bäumen des Jahres in einer Stadt, einer Gemeinde oder pädagogischen Einrichtung angelegt werden.
Finanziert und ausgeführt wird dieses Projekt von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Thüringen e.V.
Bewerben konnten sich Einrichtungen und Institutionen mit geeigneten Flächen.
Wegen der Vielzahl der Einsendungen ist es den Vorstandsmitgliedern nicht möglich, alle Bewerbungsflächen in kürzester Zeit zu besichtigen und zu begutachten. Nach jetziger Einschätzung können wir erst nach dem 31.August 2005 eine endgültige Standortauswahl treffen und alle Bewerber über das Ergebnis informieren.Aufruf Baumpflanzung.pdf (70 kB)
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Positionspapiere des Bundesverbandes
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10 Forderungen für eine auf Zukunft ausgerichtete Forst- und Holzwirtschaft |
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| 10.01.2005 |
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Gemeinsame Stellungnahme der forstpolitischen Runde der CDU/CSU-Fraktion auf Initiative von MdB Cajus Julius Caesar zur Entwicklung der Forstwirtschaft. 10 Forderungen.pdf (710 kB)
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Stellungnahme der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald anlässlich der Waldkonferenz am 14.01.2005 in Nettersheim |
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| 14.01.2005 |
Das Jahr 2004 brachte für den Wald in Deutschland eine gute und eine schlechte Nachricht.
Im September lieferte die zweite Bundeswaldinventur wertvolle Zahlen über den Aufbau und die Struktur der Waldflächen. Demnach hat nicht nur die Waldfläche zugenommen, so dass der Wald nun 31% der Landesfläche bedeckt. Die Holzvorräte in Deutschland sind so hoch wie nie zuvor. Ein deutliches Zeichen dafür, dass wir noch mehr Holz verbrauchen können und auch sollten.
Die schlechte Nachricht über den Wald ließ aber nicht lange auf sich warten. Der Waldzustandsbericht, der im Dezember veröffentlicht wurde, bestätigte die Vermutung der Forstexperten: Dem Wald geht es so schlecht wie noch nie.Stellungnahme der SDW anlässlich der Waldkonferenz.pdf (71 kB)
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Informationen aus der Landesgeschäftsstelle
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Übersicht der Pflanzaktionen an pädagogischen Einrichtungen des Landes Thüringen im Zeitraum 1992 bis 2005 |
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Unter dem Motto "Ein Kind - Ein Baum" wurden durch unseren Landesverband über viele Jahre hinweg erfolgreich Pflanzaktionen an pädagogischen Einrichtungen durchgeführt. Die Übersicht zeigt in anschaulicher Weise die Vielzahl der Pflanzaktionen im gesamten Landesgebiet. Aktion.pdf (53 kB)
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Positionspapiere des Landesverbandes
| 05.01.2005 |
Stellungnahme der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Thüringen e. V. zum 10 Punkte-Programm für den Naturschutz in Thüringen
So wie in unserem Logo "Wald ist unsere Sache" möchten wir auch unsere Forderungen zukunftsorientiert auf die Forst- und Holzwirtschaft richten und dabei den Umweltschutz berücksichtigen.
1. Hinsichtlich der Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern im Rahmen der Föderalismusdebatte ist es sinnvoll die Bereiche Naturschutz und Forstwirtschaft auf derselben Kompetenzebene anzusiedeln. Der jeweilige Gesetzgeber ist entsprechend dem Konnexitätsprinzip für die entstehenden Kosten verantwortlich.
Die SDW begrüßt die Zusammenlegung der Bereiche Naturschutz und Forstwirtschaft in Thüringen.
2. Die geplante Novellierung des Bundeswaldgesetzes sowie die Landesgesetzgebung darf nicht zu noch mehr Bürokratie, zu mehr Einschnitten in das Eigentum und zu weiteren Kostenbelastungen führen. Das Eigentum der Waldbesitzer muss geschützt bleiben (Art. 14 GG)!
3. Die Rahmenbedingungen sind so zu setzen, dass eine nachhaltige Waldbewirtschaftung wirtschaftlich gewährleistet wird und so die Arbeitsplätze im ländlichen Raum auch in Zukunft erhalten bleiben.
Eine einseitige ökologische Ausrichtung, wie derzeit von der Bundesregierung diskutiert, wird vor dem Hintergrund des Schutzes des Eigentums und der Vermeidung weiterer finanzieller Belastungen abgelehnt. Gleichrangigkeit von Ökologie, Ökonomie und sozialer Komponente als Grundsatz des Miteinander von Umweltschutz, wirtschaftlicher Betätigung und Einbeziehung des Menschen.
4. Die unter der Überschrift ordnungsgemäße nachhaltige Waldwirtschaft formulierte "gute fachliche Praxis" geht über das Ziel hinaus und schafft einen erhöhten Bürokratieaufwand, mit der Verankerung eines ganzen Katalogs neuer Bewirtschaftungsstandards.
Jeder Wald ist ein Individuum und die vereinheitlichte Festlegung gleicher Grenzwerte, wie beispielsweise dem Baumartenanteil, oder pauschale Kahlschlag- oder Düngungsverbote (auch Kalkung) fuhren zu einer Verringerung der ökologischen Effizienz. Daher muss es zur Abwägung in der Entscheidung bei Zielkonflikten kommen können. Wir wollen, dass die letzte Entscheidung über die Art der Bewirtschaftung der Wälder beim Eigentümer verbleibt.
Dem forstlichen Personal ist im Rahmen der Umweltgesetzgebung mehr Kompetenz beizumessen.
5. Die Verwendung nachwachsender Rohstoffe, und hierbei insbesondere von Holz als Biomasse für umweltfreundliche Energieerzeugung muss von der Regierung stärker und effektiver vorangebracht werden. Der Wald kann dadurch eine noch aktivere Rolle beim Klimaschutz einnehmen. Dabei sollten Wälder aber auch als C02-Senken in der Klimapolitik anerkannt werden. Den ökologischen und klimaverbessernden Leistungen ist dabei mehr als bisher Rechnung zu tragen!
6. Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Forst- und Holzwirtschaft muss verbessert werden. Die Forstwirtschaft in Deutschland steht im globalen Wettbewerb wie keine andere Branche in diesem Bereich. Es gilt daher, die Flut einseitiger Bewirtschaftungsauflagen und Transporthemmnisse zu beschränken, z. B. das zulässige Achsgewicht bei Holztransporten zumindest EU-weit zu harmonisieren.
7.Verstärkter Umwelt- und Klimaschutz durch bessere Rahmenbedingungen in der Forstwirtschaft. Mit jedem Kubikmeter verbauten bzw. verarbeiteten Holzes wird klimaschädliches C02 gebunden und energieintensiver Baustoff vermieden. Daher ist die Änderung des Holzabsatzfondsgesetzes und die damit verbundene Kürzung um 7 % des bisherigen Etats für Absatzförderungsmaßnahmen ein Rückschlag fur die Charta "Verstärkte Holznutzung". Daher muss unbedingt die Förderung der Maßnahmen fur die konkurrenzfähige und nachhaltige Erzeugung von Holzprodukten und deren verstärkte Verwendung von der Bundesregierung vorangebrachte und erweitert werden. Durch die Bundeswaldinventur sind die bisher ungenutzten Potenziale des Rohstoffes Holz deutlich geworden.
Ein weitere Schwerpunkt bei der Absatzförderung sollte in Zukunft der höhere Einsatz von ,,Rotkerniger Buche" in Thüringen sein.
8. Die Wahl des Zertifizierungssystems muss dem Eigentümer frei bleiben. Zertifizierungssysteme sind freiwillige Marketinginstrumente! Die Kriterien und nicht der Name oder die Ideologie eines Namens sollen der ausschlaggebende Grund fur die Wahl des Zertifizierungssystems sein, die der Waldbesitzer passend zu seiner Waldgröße und Struktur auswählt. Dabei darf nicht ein Zertifizierungssystem zum Standard der Gesetzgebung gemacht werden, dessen Kosten vom Waldbesitzer zu tragen sind.
9. Der Vertragsnaturschutz muss Vorrang vor hoheitlichen Maßnahmen behalten, wie es anlässlich des nationalen Waldprogramms festgestellt wurde. Naturschutzziele sind im
forstlichen Gedankengut fest verankert, daher werden sie bei der Waldbewirtschaftung beachtet. Gerechter Ausgleich wie: forstliche Förderprogramme, Vertragsnaturschutz und Ökokonto gewähren finanziellen Ausgleich für geleisteten Naturschutz zum Wohl der Allgemeinheit. Gesetzliche Pflicht würden diese gut funktionierenden freiwilligen Instrumente aushebeln, da weder Überzeugung der Waldbesitzer gefragt, noch angemessener Ausgleich geboten werden würde. Die Leistungen der Waldbesitzer fiir die Allgemeinheit sind angemessen anzuerkennen.
10. Illegaler Holzeinschlag in anderen Ländern dieser Erde muss unbedingt verhindert und unterbunden werden. Zum einen werden Arten der Schöpfung unwiederbringlich vernichtet und so die Biodiversität verkleinert, zum anderen wird durch diese skrupellose Nutzung der Wälder der Preis heimischer Hölzer konkurrenzlos unterboten und der deutsche Holzmarkt wirtschaftlich ausgehebelt. ( kB)
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| 21.10.2005 |
THÜRINGEN
Mittwoch, 19. Oktober 2005
Gesunde Bäume sind in der Unterzahl
Etwa ein Drittel der Waldfläche in Thüringen beschädigt - Niederschlagsdefizit in diesem Jahr
Erfurt. (dpa/tlz) Der Zustand der Thüringer Wälder hat sich nicht verbessert. Etwa ein Drittel der Waldflache ist nach wie vor geschädigt, teilt das Umweltministerium mit. Nur jeder vierte Baum ist gesund. Damit habe sich der Waldzustand nicht verändert. Mit 31,3 Prozent sei die Eiche weiterhin die am stärksten geschädigte Baumart im Freistaat. Ursachen seien zu trockene Wälder, saure Böden und zu hohe Luftschadstoffe.
In Thüringen gibt es knapp 550000 Hektar Wald. Nur 24 Prozent der Bäume weisen keine Schaden auf. 42 Prozent seien schwach geschädigt.
Bei älteren Bäumen sei der Schädigungsgrad merklich höher. Bei der Fichte blieb das Schadniveau im Vergleich zum Jahr 2004 unverändert. Bei der Kiefer vergrößerte sich der Nadelverlust, während sich die Buche leicht erholte.
Einen großen Einfluss auf die Vitalitat der Waldbestände habe die Wasserversorgung. Obwohl dieses Jahr mit überdurchschnittlich viel Regen und Kälteperioden begann, gebe es noch immer ein Niederschlags-Defizit. Zudem machten Luftschadstoffe den Wäldern zu schaffen. Obwohl sich der Schadstoffausstoß erheblich verringerte, sei der Ausstoß besonders von Stickstoffverbindungen immer noch zu hoch. Dies werde von einer verstärkten Versauerung der Boden begleitet. Notwendig seien unter anderem Bodenschutzkalkungen, eine nachhaltige Holznutzung und langfristiger Waldumbau.
Aus der Sicht der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Landesverband Thüringen e.V. insgesamt eine erschreckende Entwicklung.
Der Waldzustand wird seit Jahren zu wenig beachtet, obwohl es keinen Grund zur Entwarnung gibt.
Im Gegenteil: Die Gefährdung des Grund- und Trinkwassers durch die Übersättigung des Bodens mit Schadstoffen und die daraus resultierende Bodenversauerung sind bereits heute Realität und drohen bei halbherzig durchgeführten Maßnahmen in Zukunft noch verstärkt aufzutreten.
Diese Situation erfordert eine stärkere Reduzierung der Emissionen an der Quelle ihres Entstehens:
1. Verminderung des Individualverkehrs mit gleichzeitiger Verbesserung der KfZ-Motoren
2. Förderung des ÖPNV’s
3. verstärkte Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene
4. verstärkte Förderung der regenerativen Energien
5. die Extensivierung der Landwirtschaft und neue Ausbringungstechniken für die Düngung ( 90% der Ammoniak-Emission stammen aus der Landwirtschaft)Waldzustand.rtf (10 kB)
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