Wildfruchtgarten

Mit dem Obst- und Wildfruchtgarten wurde die ehemalige Klosteranlage rekultiviert und damit wieder eine parkähnliche Landschaft innerhalb der Klostermauern geschaffen. Vorhandene Gehölze auf dem Gelände wurden in den Obst- und Wildfruchtgarten einbezogen und alte Obstarten wie Mehlbeere, Speierling, Quitte, Mispel, Kornelkirsche bis zum Sanddorn neu angepflanzt. Auf Schautafeln kann sich der Besucher über den Nutzen der Bäume für die heimische Tierwelt, wie dem Steinkauz und dem Wendehals - zwei gefährdete auf Streuobstwiesen vorkommende Vogelarten - informieren. Zudem wird neben der Bekanntmachung alter Obstarten viel Wissenswertes über die Wildfrüchte, deren Kulturgeschichte und Verwendung vermittelt.

Auf dem ca. 2 ha großen Areal wachsen jetzt althergebrachte heimische Gehölze, beinahe in Vergessenheit geraten, die es wert sind, wieder öfter verwendet zu werden. 

Das Gesamtbild des Klostergartens runden Wildrosen und Wildfrüchte wie Sanddorn, Kornelkirsche, Esskastanien, Mehlbeeren oder Speierling ab und zieren ihn im Frühjahr mit dezenten Blüten und im Herbst/Winter mit schönen Früchten. Vor den Bäumen und Sträuchern aufgestellte Informationstafeln geben den Besuchern Auskunft über deren Kulturgeschichte und die Verwendung der Früchte im Hausgebrauch. Ein ebenfalls fertiggestellter Waldlehrpfad ergänzt das Informationsangebot im naturnahen Gelände.

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